Ostern am Trippolthof

 

7 Nächtigungen in einer schönen Ferienwohnung

1 Osterreindling (Hefegebäck mit Zimt, Zucker, Rosinen) selbstgebacken
von der Bäuerin, 

gemeinsames Osterfeuer heizen am 15.04.2017
 
gemeinsame Osterjause mit uns für die ganze Familie
 
buchbar von 08.04.2017 bis 22.04.2017

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Osterpreise

2 Personen in der FeWo "Fichtenhof" - (45 m2) - € 460,-- pro Woche: 
(mit nur 1 Schlafzimmer)


4 Personen in der FeWo "Fichtenhof" (65 m2) - € 700,-- pro Woche:
(mit 2 Schlafzimmern + 2 Badezimmern) 

2 Erwachsene und 2 Kinder in der FeWo "Tannenhof" (60 m2) - € 625,-- pro Woche


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Ostersitten & Osterbräuche

 


Osterbräuche und Sitten gibt es zwar bereits seit vielen Jahrhunderten,
sie haben allerdings erst im letzten Jahrhundert beim hiesigen Volk maßgeblich Anklang gefunden. 
Heutzutage sind die Eiersuche, das Osterfeuer und der Osterhase beim Osterfest 
weitgehend nicht mehr wegzudenken, zaubern diese Sitten doch vor allem Kindern 
jedes Jahr aufs Neue ein Lächeln in die Gesichter.

 

 

Die wichtigsten Bräuche & Sitten 

 

 

Ostermesse 

Bei der traditionellen Ostermesse, welche die römisch-katholische Kirche am Ostersonntag
als Hauptgottesdienst feiert, findet sich der Papst mit zahlreichen Gläubigen im Petersdom 
ein um mit ihnen zu beten, Messe zu feiern und der Welt den jährlichen Segen „Urbi et Orbi“
 

 

 

Osterkerze 

Die Osterkerze, zumeist eine weiße, aus Wachs bestehende, große Kerze, auf der neben einem großen  

roten Kreuz auch der erste griechische Buchstabe und der letzte griechische Buchstabe, 
das Alpha ? und das Omega O zu finden sind. 

 

Sie symbolisieren den Anfang und das Ende. Die Osterkerze wird in der Osternacht vom Priester 
mit den dreimal wiederholten Worten Lumen Christi (zu Deutsch: Licht Christi) entzündet und in die Kirche geführt. 
Von ihr ausgehend werden im Laufe der Osternacht sämtliche eigenen Osterkerzen entzündet, 
denn das Licht Gottes soll alle Häuser und auch die kommenden Feste im Kirchenjahr erleuchten.

  

 

Osterfeuer

Ein Osterfeuer, dessen Brauch bereits seit Mitte des 16. Jahrhunderts praktiziert, 
schon auf vorchristliche Traditionen zurückzuführen ist, wird jährlich am Osterwochenende entfacht. 
Als liturgischer Teil ist das Osterfeuer ein gesegnetes Feuer, kann somit dazu verwendet werden, 
sich von gesegneten Gegenständen, die man nicht mehr benötigt, zu entledigen. 
Der Pfarrer bzw. Priester entzündet anschließend am Feuer eine Osterkerze und trägt diese 
danach als Zeichen des Lichts in die Kirche – Jesus ist das Licht der Welt.

Das Osterfeuer als österreichischer Brauch: 
Hierzulande wird das Osterfeuer am Karsamstag, nach der Auferstehungsmesse, entfacht.

 

Ostereiersuche

Das, was wir hierzulande als Osterei bezeichnen, ist ein, zumeist durch natürliche Pflanzenfarben gefärbtes und bemaltes, hart gekochtes Ei,
welches am Ostersonntag versteckt und zumeist von den Kindern gesucht wird. Bereits seit dem 12. Jahrhundert werden die Eier ausgeblasen oder hart gekocht,
bemalt um sie entweder zu Dekorationszwecken für den Osterstrauch zu nutzen oder die weniger aufwendig bearbeiteten Eier am Ostersonntag zu essen.

 

 An Bemaltechniken und Inspiration mangelt es schon lange nicht mehr und auch ein breites Spektrum an Farben ist heutzutage schon jedermann zugänglich.
Hierbei sollte man aber die Bedeutung der Farben kennen und danach seine Eier färben. Mittlerweile werden aber nahezu alle Eier (Schokolandeier, Plastikeier…)
die um die Osterzeit gekauft und verkauft werden als Ostereier bezeichnet.
 

Nicht nur der Ursprung des Osterhasen, auch der des Ostereis ist weitgehend ungeklärt. Aber auch hierfür hat man bereits einige Theorien vorgestellt:
Zum einen wurden bereits vor Christus rot gefärbte Eier als Fruchtbarkeitssymbole bzw. als Symbol des Lebens verschenkt, zum anderen stellten Historiker fest,
dass die jährliche Steuerabgabe der Bauern früher in Form von Eiern am Gründonnerstag getätigt wurde. Außerdem existiert eine Theorie, in der Eier früher
als „flüssiges Fleisch“ betrachtet wurden, es somit in der Fastenzeit verboten war, sie zu essen und ein Überschuss entstand. So kochte man die älteren ab
um die haltbar zu machen. Man weiß allerdings, dass die Weihe von Ostereiern schon im 16. Jahrhundert praktiziert wurde und das Verstecken der
Eier aus dem 17. Jahrhundert stammt. Schon damals wurde den Kindern erzählt, dass der Osterhase die Eier versteckt.
 

 

Osterhase 

Der Osterhase ist die fiktive Gestalt, welche die Ostereier und Ostergeschenke für die Kinder bringt und in Garten und Haus versteckt. 

Die Geschichte des Osterhasen wird erstmals im Jahre 1682 durch eine Schrift des Medizinprofessors Georg Franck von Frankenau belegt, in der er
den neuartigen Brauch für die Regionen Elsass und ihre angrenzenden Gebiete beschreibt, sowie hauptsächlich über negative gesundheitliche Schäden des übermäßigen Eierverzehrs erklärt.

 

Wie jedoch die Gestalt des Hasen zum Verstecken der Eier gekommen ist, ist bis heute nicht gänzlich geklärt. Hierzu gibt verschiedenste Theorien:
Beispielsweise die etymologische Verwandtschaft von Ostern mit dem germanischen „austro“, was so viel wie Osten heißt, denn dazugehörige Erdgöttin,
Holda genannt, hat Hasen und Eier zum Symbol.

Manche Leute vermuten auch, dass aufgrund einer bestimmten Bibelstelle, im Psalm 104, in der bei der Übersetzung fälschlicherweise von einem Hasen gesprochen wird,
ist auf den Osterhasen zurückzuführen.

Eine weitere Theorie besagt, dass sich der Osterhase von einem schlecht gezeichneten Schaf oder Lamm (wobei das Lamm als Symbol für Christus fungiert) herleiten lässt.
Vielleicht, so vermutet man, hat auch das byzantinische Christussymbol, der Hase, mit der Entstehung unseres Osterhasen zu tun.

Eine andere, weniger stichhaltige Theorie geht davon aus, dass man den Stadtkindern im 18. Jahrhundert erzählte, dass Hasen statt Hennen Eier legen würden.
Weiteren Aufschluss gibt das Dreihasenbild (Darstellung dreier Hasen mit insgesamt drei Löffeln), welches ein bekanntes Symbol der Dreieinigkeit geworden ist.
Außerdem wurden Schuldner, welche ihre Schulden beim Gläubiger zurückgezahlt hatten, Hasen ähneln, die nicht mehr von Hunden gejagt werden würden.
Schuldner bezahlten ihre Schulden zumeist am Gründonnerstag durch Naturalien wie beispielsweise Eiern. 

 

 

Eierpecken

Das traditionelle Eierpecken, regional auch Eiertitschen genannt, ist ein bayrischer Osterbrauch, 
der sich nach Österreich, der Schweiz, Russland und im Rheinland verbreitet hat. 
Das pecken von hart gekochten Eiern hat neben dem spielerischen Zweck vor allem zum Ziel, 
dass die Schale des Eis des gegnerischen Spielers zerbrochen wird. 
Dieses traditionelle Osterspiel existiert bereits seit dem 19. Jahrhundert und erfreute sich bis 
heute größter Beliebtheit. 


Heute gibt es in der Mitterteich, einer Oberpfälzer Stadt, bereits Wettkämpfe, 
bei denen sowohl Kinder wie auch Erwachsene gegeneinander antreten und „hiartet Oier“. 
Seitens des Eis ist die Härte und die Dicke wichtig um zu gewinnen, 
denn je stabiler und belastungsfähiger das Ei, desto wahrscheinlicher der Sieg.

 

Wer feiert überhaupt Ostern?
Grundsätzlich ist das Osterfest ein rein christliches Fest, entstammt jedoch zum einen 
aus dem jüdischen Pessach, 

enthält somit heute noch einige Bräuche, und wird zum anderen zum gleichen Zeitpunkt wie 
nichtchristliche Frühlingsfeste gefeiert. 
Von daher erscheint es legitim, von einigen Osterbräuchen auf germanische Sonnenkulte zu schließen.

Das Osterfest im christlichen Sinne, also katholische, evangelische und orthodoxe Kirche, 
gibt es allerdings nur bei uns im Christentum. 
Allerdings veränderte sich die Festivität über die Zeit. 
Bis zum 3. Jahrhundert feiert man Ostern lediglich an einem Tag, ab dem 4. Jahrhundert 
wurde die Karwoche als Fastenzeit eingeführt und 
Gründonnerstag bis Ostersonntag zu den drei Osterfesttagen ernannt. 
Aber nicht nur die Festtage an sich, sondern auch die Inhalte der Festtage 
haben sich über die Zeit gewandelt: Im ersten Jahrhundert nach Christi 
wurde am Ostersonntag der Tod und die Auferstehung von Jesus gefeiert, ab 
dem vierten Jahrhundert trennte man Karwoche, welche das Gedenken an den Tod zu Inhalt hatte, 
und Ostern, an dem man die Auferstehung und den Sieg über den Tod feierte. 
Der Bedeutungsinhalt wurde also aufgespaltet, somit bis heute nicht mehr in einer Ganzheit gesehen 

 

 

 

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